Berlin steckt voller Geschichten.  Einige sollen hier in Zukunft erzählt werden,  Alltagsgeschichten aus einer sich ständig verändernden Stadt. Und es gibt es viele Tipps zur Berlin-Literatur. Weitere Fotos und Texte finden Sie auf fotos-aus.berlin.

Publiziert am von Ulrich Horb | Hinterlasse einen Kommentar

Henselmann und die Reisen nach Berlin

Cover Henselmann: Drei Reisen nach Berlin

Cover Henselmann: Drei Reisen nach Berlin

Er hat auffällige Spuren in der Stadt hinterlassen. Nicht immer gefällige, manchmal umstrittene, aber auch imposante. Als Architekt war Hermann Henselmann an etlichen Großprojekten Ost-Berlins beteiligt. 1981 ist in der DDR sein Buch „Drei Reisen nach Berlin“ erschienen, darin berichtet er über sein Leben, seine Erfahrungen, sein politisches und gesellschaftliches Verständnis  und seine  architektonischen Vorstellungen. Es endet zwar mit seiner dritten Ankunft in Berlin – also vor der Verwirklichung seiner Berliner Bauprojekte. Aber es trägt dennoch viel zum besseren Verständnis seiner Arbeiten bei. Weiterlesen

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„Sexy, aber nicht mehr so arm“

Cover "Sexy, aber nicht mehr so arm" von Klaus Wowereit

Cover „Sexy, aber nicht mehr so arm“ von Klaus Wowereit

Dreizehneinhalb Jahre hat er die Stadt regiert. Jahre, in denen sich Berlin rasant verändert hat.  Aus der behäbigen Stadt, die über ihre Verhältnisse lebte, wurde eine moderne und lebendige Metropole, die internationale Strahlkraft entwickelte. Nicht zuletzt, weil ihr Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit dafür sorgte. In seinem neuen Buch  erzählt er jetzt von den Veränderungen der Stadt und von den Möglichkeiten der Politik, Einfluss zu nehmen. Weiterlesen

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Marcia Zuckermann: „Mischpoke“

Cover "Mischpoke"

Cover „Mischpoke“

Marcia Zuckermanns Familienroman „Mischpoke“ beginnt in Westpreußen und führt dann in das  Berlin der zwanziger und dreißiger Jahre. Aufgewachsen in wohlhabenden Verhältnissen  und liebevoll-bissig die „sieben Plagen“ genannt, erleben die sieben Töchter von Samuel und Mindel Kohanim Armut, Krieg, Verfolgung und Vertreibung, sie streiten, lieben und lachen. Sie kämpfen um ihr Glück und das Überleben. Weiterlesen

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1990: Leben am Prenzlauer Berg

Cover "Leben am Prenzlauer Berg"

Cover „Leben am Prenzlauer Berg“

Es war der Ost-Berliner Stadtbezirk der Oppositionellen, der Künstlerinnen und Künstler, der Szene-Bezirk schlechthin. Im Herbst 1989 traten hier fast jeden Abend 3000 Berlinerinnen und Berliner, die aus der Gethsemanekirche kamen,  friedlich den Polizeiketten entgegen. Als die Wende Wirklichkeit wurde,  waren die Emotionen genauso stark wie die Umbrüche.  Eine Momentaufnahme der Wendezeit ist der von Bodo Rollka und Volker Spiess 1990 herausgegebene Band „Leben am Prenzlauer Berg“. Schneller als gedacht hat sich der Prenzlauer Berg verändert. Weiterlesen

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Sieben Spaziergänge in Lichtenberg

Cover "Spaziergänge in Lichtenberg"

Cover „Spaziergänge in Lichtenberg“

Als „Rumpelkammer Berlins“ hätten Lokalhistoriker den Bezirk Lichtenberg  einmal bezeichnet, so der Autor Jan Feustel in seinem Buch „Spaziergänge in Lichtenberg“.  Denn die Stadt Berlin hatte Ende des 19. Jahrhunderts all die Einrichtungen, die sie in ihren Mauern weniger attraktiv fand, vor die Tore verlagert:  Armenfriedhof, Waisenhaus, Arbeitshaus und Zwangserziehungsanstalt  wurden auf günstigem Lichtenberger Bauland errichtet. Weiterlesen

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Dumonts Kunst-Reiseführer Berlin

Cover Kunst-Reiseführer Berlin

Cover Kunst-Reiseführer Berlin

Es ist sicher nicht einfach, einen Reiseführer für eine sich derart schnell verändernde Stadt wie Berlin vorzulegen. Aber die Reise- und Kulturjournalistin Ingrid Nowel hat für ihren erstmals 1998 bei Dumont erschienenen Kunst-Reiseführer „Berlin“ (2011 ist die 7. Auflage erschienen) auch einige Konstanten gefunden.  Angefangen mit  einem kurzen chronologischen Abriss der Berliner Geschichte schlägt sie eine Reihe von Rundgängen zu geschichtsträchtigen Orten der Innenstadt vor. Weiterlesen

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Berlin 1945 – 1989: Stadtführer zu den Spuren der Vergangenheit

Cover "Pastfinder Berlin 1945 - 1989"

Cover „Pastfinder Berlin 1945 – 1989“

1945 bis 1989 – das sind die Jahre des Kalten Kriegs, die im geteilten Berlin sichtbare Spuren hinterlassen haben. Ein historischer Berlinführer aus dem Christoph Links Verlag beschreibt die Orte, die in diesen Jahren eine Rolle spielten oder heute noch an diese Zeit erinnern. Weiterlesen

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Berlin 1933 – 1945: Stadtführer zu den Spuren der NS-Vergangenheit

Cover "Pastfinder Berlin 1933 - 1945"

Cover „Pastfinder Berlin 1933 – 1945“

Kaum eine Zeit hat Berlin so nachhaltig verändert wie die zwölfjährige Nazi-Diktatur.  Dabei wurden die Umgestaltungspläne der Nationalsozialisten, die die gewachsenen Strukturen der Stadt durch gigantische Neubauten ersetzen wollten, nicht einmal  ansatzweise verwirklicht. Aber der von den Nazis begonnene Krieg  löschte letztlich große Teile der Stadt aus. So führt denn der Stadtführer des Christoph Links Verlags  „Past Finder Berlin 1933 bis 1945“ auch zu etlichen Orten, die heute auf den ersten Blick kaum noch ihre Vergangenheit verraten. Weiterlesen

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Otto Nagel und das „Nasse Dreieck“ im Wedding

Cover Otto Nagel, Die weiße Taube oder Das nasse Dreieck

Cover Otto Nagel, Die weiße Taube oder Das nasse Dreieck

Seine Beobachtungen hat er in zahlreichen Bildern festgehalten. Es sind Momentaufnahmen aus dem alten Berlin, Stadtlandschaften, aber auch Einblicke in das Leben der Arbeiter, der Arbeitslosen und Obdachlosen  im Berlin der zwanziger und dreißiger Jahre.  Als genauer Beobachter erweist sich der Maler Otto Nagel aber auch in seinem Ende der zwanziger Jahre entstandenen Roman „Die weiße Taube oder Das nasse Dreieck“, der jetzt in einer Neuauflage im Verlag Walter Frey erschienen ist. Weiterlesen

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Umstrittene Namen

Straßenschilder im Afrikanischen Viertel. Foto: Ulrich Horb

Straßenschilder im Afrikanischen Viertel. Foto: Ulrich Horb

Straßennamen dienen der Orientierung im Gewirr der Städte. Mit ihrer Benennung   werden in der Regel  Personen, Orte und Begriffe hervorgehoben, die zum Zeitpunkt der Namensgebung als vorbildlich und würdigenswert empfunden wurden – Bewertungen, die sich im Laufe der Zeit ändern können. Das zeigen die Debatten zu Straßenumbenennungen in Berlin, etwa im Afrikanischen Viertel in Berlin-Mitte.

Berlin hat rund 10.000 Straßen und Plätze. Viele noch gültige Straßennamen würden heute so nicht mehr vergeben. Aber sie gehören – wie auch die zahlreichen doppelt vergebenen Namen in ehemaligen Vororten – zur Stadtgeschichte und sind aus dem jeweiligen Zeitgeist erklärbar. Weiterlesen

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