Sieben Spaziergänge in Lichtenberg

Cover "Spaziergänge in Lichtenberg"

Cover „Spaziergänge in Lichtenberg“

Als „Rumpelkammer Berlins“ hätten Lokalhistoriker den Bezirk Lichtenberg  einmal bezeichnet, so der Autor Jan Feustel in seinem Buch „Spaziergänge in Lichtenberg“.  Denn die Stadt Berlin hatte Ende des 19. Jahrhunderts all die Einrichtungen, die sie in ihren Mauern weniger attraktiv fand, vor die Tore verlagert:  Armenfriedhof, Waisenhaus, Arbeitshaus und Zwangserziehungsanstalt  wurden auf günstigem Lichtenberger Bauland errichtet. Weiterlesen

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Dumonts Kunst-Reiseführer Berlin

Cover Kunst-Reiseführer Berlin

Cover Kunst-Reiseführer Berlin

Es ist sicher nicht einfach, einen Reiseführer für eine sich derart schnell verändernde Stadt wie Berlin vorzulegen. Aber die Reise- und Kulturjournalistin Ingrid Nowel hat für ihren erstmals 1998 bei Dumont erschienenen Kunst-Reiseführer „Berlin“ (2011 ist die 7. Auflage erschienen) auch einige Konstanten gefunden.  Angefangen mit  einem kurzen chronologischen Abriss der Berliner Geschichte schlägt sie eine Reihe von Rundgängen zu geschichtsträchtigen Orten der Innenstadt vor. Weiterlesen

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Berlin 1945 – 1989: Stadtführer zu den Spuren der Vergangenheit

Cover "Pastfinder Berlin 1945 - 1989"

Cover „Pastfinder Berlin 1945 – 1989“

1945 bis 1989 – das sind die Jahre des Kalten Kriegs, die im geteilten Berlin sichtbare Spuren hinterlassen haben. Ein historischer Berlinführer aus dem Christoph Links Verlag beschreibt die Orte, die in diesen Jahren eine Rolle spielten oder heute noch an diese Zeit erinnern. Weiterlesen

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Berlin 1933 – 1945: Stadtführer zu den Spuren der NS-Vergangenheit

Cover "Pastfinder Berlin 1933 - 1945"

Cover „Pastfinder Berlin 1933 – 1945“

Kaum eine Zeit hat Berlin so nachhaltig verändert wie die zwölfjährige Nazi-Diktatur.  Dabei wurden die Umgestaltungspläne der Nationalsozialisten, die die gewachsenen Strukturen der Stadt durch gigantische Neubauten ersetzen wollten, nicht einmal  ansatzweise verwirklicht. Aber der von den Nazis begonnene Krieg  löschte letztlich große Teile der Stadt aus. So führt denn der Stadtführer des Christoph Links Verlags  „Past Finder Berlin 1933 bis 1945“ auch zu etlichen Orten, die heute auf den ersten Blick kaum noch ihre Vergangenheit verraten. Weiterlesen

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Otto Nagel und das „Nasse Dreieck“ im Wedding

Cover Otto Nagel, Die weiße Taube oder Das nasse Dreieck

Cover Otto Nagel, Die weiße Taube oder Das nasse Dreieck

Seine Beobachtungen hat er in zahlreichen Bildern festgehalten. Es sind Momentaufnahmen aus dem alten Berlin, Stadtlandschaften, aber auch Einblicke in das Leben der Arbeiter, der Arbeitslosen und Obdachlosen  im Berlin der zwanziger und dreißiger Jahre.  Als genauer Beobachter erweist sich der Maler Otto Nagel aber auch in seinem Ende der zwanziger Jahre entstandenen Roman „Die weiße Taube oder Das nasse Dreieck“, der jetzt in einer Neuauflage im Verlag Walter Frey erschienen ist. Weiterlesen

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Umstrittene Namen

Straßenschilder im Afrikanischen Viertel. Foto: Ulrich Horb

Straßenschilder im Afrikanischen Viertel. Foto: Ulrich Horb

Straßennamen dienen der Orientierung im Gewirr der Städte. Mit ihrer Benennung   werden in der Regel  Personen, Orte und Begriffe hervorgehoben, die zum Zeitpunkt der Namensgebung als vorbildlich und würdigenswert empfunden wurden – Bewertungen, die sich im Laufe der Zeit ändern können. Das zeigen die Debatten zu Straßenumbenennungen in Berlin, etwa im Afrikanischen Viertel in Berlin-Mitte.

Berlin hat rund 10.000 Straßen und Plätze. Viele noch gültige Straßennamen würden heute so nicht mehr vergeben. Aber sie gehören – wie auch die zahlreichen doppelt vergebenen Namen in ehemaligen Vororten – zur Stadtgeschichte und sind aus dem jeweiligen Zeitgeist erklärbar. Weiterlesen

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Zeitreise in 1000 Bildern

Cover "Alltag in Berlin"

Cover „Alltag in Berlin“

Fotoalben zeigen meist die besonderen Momente: Hochzeiten, Geburtstage, Urlaub. Dahinter verblasst der Alltag, das Gewöhnliche.  Dabei erzählt er das eigentliche Leben. Das macht der Blick in den großformatigen Bildband „Alltag in Berlin“ deutlich, der im Elsengold-Verlag erschienen ist. Tausend  Fotos aus hundert Jahren beschreiben die Veränderungen einer Metropole, sie schreiben die Geschichte der Stadt im 20. Jahrhundert und wecken Erinnerungen. Weiterlesen

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„Ich liebe es, ich hasse es“: Frank Stauss über den „Höllenritt Wahlkampf“ (Neuausgabe 2017)

Cover "Höllenritt Wahlkampf"

Cover „Höllenritt Wahlkampf“

In der Berliner SPD kennt man ihn, auch wenn er sich meist im Hintergrund gehalten hat. Bei vielen Wahlkampfveranstaltungen konnte man Frank Stauss am Rande stehen sehen, den Kopf leicht geneigt, beobachtend. Wenn die Veranstaltung begonnen hatte, war für ihn alles gelaufen. Dann mussten die von ihm und seiner Agentur entwickelten Plakate, Spots und Slogans ihre Wirkung entfalten.

Frank Stauss ist der „Mann von Butter“, der Agentur, die in Berlin 2001, 2006 und 2011  Wahlkämpfe für die Berliner SPD und Klaus Wowereit (und auch 2016 noch einmal für Michael Müller) organisiert hat, und die für Gerhard Schröder, Kurt Beck, Hannelore Kraft oder Olaf Scholz Kampagnen entwickelt hat. 2013 hat er ein Buch geschrieben, das seine Freude am Wahlkämpfen beschreibt, die Lust am Gewinnen, aber auch die Anspannung und das wochenlange Leben in „Kampas“, im „Maschinenraum“. Eine aktualisierte und um 50 Seiten erweiterte Fassung erscheint im Februar 2017.

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Stadt der tausend Farben

Cover "King Kool City"

Cover „King Kool City“

Kultur ist in Berlin überall sichtbar. Auch an Stellen, an denen sie manch einer gar nicht haben möchte: an Brandmauern, Fassaden, Stromkästen oder S-Bahn-Waggons. Wie die Graffiti dorthin kommen und was ihre Urheber mit ihren zum Teil mysteriösen Botschaften bezwecken, beschreibt ein großformatiger Bildband aus dem Elsengold-Verlag.

 

Berlin wurde in den siebziger Jahren eines der Zentren der Subkultur mit Rap, Graffiti, Breakdance und Skateboarding. Die Stadt bot günstige Mieten und Freiräume. „Aus dem früheren Sehnsuchtsort für Aussteiger und westdeutsche Wehrdienstflüchtlinge“, so die Autoren Sarah Paulus und Rolf G. Wackenberg, „wird die Stadt der tausend Farben, der Styles und Flows.“ Weiterlesen

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Bethanien: Diakonissen, Besetzer, Künstler (VIII)

Mariannenplatz mit Bethanien. Sammlung: U. Horb

Mariannenplatz mit Bethanien. Sammlung: U. Horb

1914 erreicht die Zahl der Schwestern im der Diakonissenanstalt Bethanien mit 434 einen Höchststand. Dennoch bleibt das Bethanien hinter der Größe von Diakonissenhäusern außerhalb Berlins zurück- Pastor W. Langer erklärt das in seinem Rückblick zum hundertjährigen Bestehen Bethaniens mit dem „kirchlichen Hinterland“, das  in einer Weltstadt wie Berlin eben anders sei als in der Provinz, in der die Kirche stärker verankert sei. Und auch den Berliner Kirchengemeinden ist das Diakonissenhaus „längst nicht so nahe verbunden“, wie Langer feststellt. Weiterlesen

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