
1970: Einweihung des Neubaus für die John-F.-Kennedy-Schule. Foto: Archiv Ulrich Horb
Sie war einzigartig im West-Berlin der sechziger Jahre: In Dahlem, einem Ortsteil von Zehlendorf im amerikanischen Teil der Vier-Sektorenstadt wurde im Oktober 1960 eine neue Schule gegründet, die sich der deutsch-amerikanischen Freundschaft und Begegnung verschrieb. Ihre Schülerinnen und Schüler kamen aus den umliegenden deutschen Familien ebenso wie aus den amerikanischen Haushalten der Besatzungssoldaten, die in Berlin stationiert waren und überwiegend in Zehlendorf lebten. In Dahlem war die US-Präsenz besonders sichtbar: Lucius D. Clay, der Koordinator der Luftbrücke, hatte hier seinen Dienstsitz, neue Wohnquartiere und spezielle Geschäfte und Restaurants für die amerikanischen GIs waren entstanden, ein „Little America“. Weiterlesen →