Berlin steckt voller Geschichten. Einige sollen hier in Zukunft erzählt werden,  Alltagsgeschichten aus einer sich ständig verändernden Stadt. Und es gibt viele Tipps zur Berlin-Literatur, ob Neuerscheinung oder antiquarisch. Weitere Fotos und Texte finden Sie auf fotos-aus.berlin und nacht-in.berlin.

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Spuren der zwanziger Jahre

Cover "Die zwanziger Jahre in Berlin"

Cover „Die zwanziger Jahre in Berlin“

Seit den Erfolgsromanen des Schriftstellers Volker Kutscher und deren Verfilmung als „Babylon Berlin“ ist das Berlin der zwanziger Jahre wieder stärker im Fokus. Einen passenden Wegweiser für diese Zeit haben Michael Bienert und Elke Linda Buchholz  mit dem Band „Die zwanziger Jahre in Berlin“ im Berlin Story Verlag vorgelegt. Er führt in die Zeit des Umbruchs nach dem 1. Weltkrieg, in eine Zeit des Aufbruchs, des exzessiven Nachtlebens, der politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung. Weiterlesen

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Vor 75 Jahren: Hugo Heimann verstorben

Cover Heimann

Cover Heimann

Vor 75 Jahren, am 23. Februar 1951, ist der frühere  sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete Hugo  Heimann im New Yorker Exil verstorben. In seinen
mehr als 90 Lebensjahren hat er Höhen und Tiefen  deutscher Geschichte erlebt. Viele Jahre hat er das Bild der SPD geprägt. Und er hat die Entwicklung Berlins entscheidend mitgestaltet. Weiterlesen

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„Schauplatz: Berlin“

Cover "Schauplatz: Berlin"

Cover „Schauplatz: Berlin“

Die Fotos haben Postkartengröße, sie wirken wie Stillleben. Rund 400 Motive sind auf den 300 Seiten des Bildbands „Schauplatz: Berlin“ von Iris Czák und Marei Wenzel versammelt. Blicke in Berliner Wohnungen, in Geschäftsräume, auf die unterschiedlichsten Orte der Stadt. Sie zeigen ein Berlin, das auch den Bewohnerinnen und Bewohnern in der Regel verborgen bleibt oder von ihnen nicht beachtet wird. Weiterlesen

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Karl-Ludwig Lange und der Wandel der Stadt (2014)

Cover Karl Ludwig Lange

Cover Karl-Ludwig Lange

„Lange photographiert auch so eigen, dass er seit Beginn seiner Tätigkeit als selbstständiger Photograph im Alter von 22 Jahren nur das aufgenommen hat, was ihn interessiert“, so stellt es der Historiker und Stadtforscher Benedikt Goebel im einleitenden Text zum Fotobuch „Karl-Ludwig Lange – Der Photograph in seiner Zeit“ fest. Was Lange interessiert hat, präsentiert der 2014 erschienene Band über die Berliner Jahre von 1973 bis 2004 in schlichter Schwarzweiß-Optik. Weiterlesen

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Jürgen Holtfreters plakative Fotokunst

Cover Jürgen Holtfreter

Cover Jürgen Holtfreter

Jürgen Holtfreters Arbeiten  sind Kult.  Ikonisch ist sein knallrotes Plakat für den SDS, das die damalige Bahnwerbung kaperte und die Köpfe von Marx, Engels und Lenin mit dem Spruch „Alle reden vom Wetter. Wir nicht“ kombinierte. Jetzt ist ein reich illustrierter Bildband mit dem Titel „Jürgen Holtfreter – Politische Fotomontagen“ erschienen, der die Vielseitigkeit des  Fotokünstlers, Grafikdesigners und Layouters  zeigt. Das Buchcover ziert, wie sollte es anders sein, das SDS-Plakat aus dem Jahre 1968. Weiterlesen

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Trauer um Winfried Sühlo

Winfried Sühlo. Foto: Ulrich Horb

Winfried Sühlo. Foto: Ulrich Horb

geboren 14.7.1935, gestorben 2.2.2026

Der ehemalige Berliner Kulturstaatssekretär Winfried Sühlo ist am 2. Februar 2026 im Alter von 90 Jahren verstorben. Weiterlesen

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Ein Koffer voller Geschichten: Winfried Sühlos Beobachtungen (2016)

Cover „Der rote Koffer“

Es sind kleine Geschichten und Begegnungen, Beobachtungen, Notizen und Vermerke. Einige schon vor Jahrzehnten festgehalten, vieles aus der Erinnerung aufgeschrieben. Mosaiksteine aus den Jahrzehnten der deutsch-deutschen Teilung und Annäherung. Entstanden ist eine packende deutsch-deutsche Geschichtserzählung mit biographischen Einsprengseln. Immer mit einem neugierigen Blick auf die Menschen, denen Winfried Sühlo begegnet, und auf die Parallelen und Veränderungen in den beiden Teilen Deutschlands. (Winfried Sühlo ist im Februar 2026 verstorben.) Weiterlesen

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Sozialdemokratie in Zehlendorf

Cover Broschüren zur Geschichte der SPD in Zehlendorf

Cover Broschüren zur Geschichte der SPD in Zehlendorf

Die Geschichte der Zehlendorfer SPD von ihren Ursprüngen bis zur Errichtung der Nazi-Diktatur erzählen zwei Broschüren, die im Januar 2026 erschienen und von der SPD-Abteilung Zehlendorf herausgegeben worden sind. Verfasser ist Michael Karnetzki, bis 2023 elf Jahre Stadtrat in Steglitz-Zehlendorf. Weiterlesen

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Berlin – freiheitlich & rebellisch

Cover "Berlin freiheitlich & rebellisch"

Cover „Berlin freiheitlich & rebellisch“

Mit vielen Veranstaltungen und Ausstelllungen feierte Berlin 1987 sein 750jähriges Bestehen.  Schon im Vorfeld gab es zahlreiche Veröffentlichungen, die die Geschichte der Stadt aus unterschiedlicher Sicht interpretierten. In seinem 1986 erschienenen Buch „Berlin freiheitlich & rebellisch“ richtete Joachim Berger in 350 Beiträgen das Augenmerk auf Ereignisse, Orte und Persönlichkeiten der Stadt, die für das unangepasste Berlin standen, für Protest und kreativen Widerstand. Weiterlesen

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JFKS: Eine besondere Schule in Dahlem

1970: Einweihung des Neubaus für die John-F.-Kennedy-Schule. Foto: Archiv Ulrich Horb

1970: Einweihung des Neubaus für die John-F.-Kennedy-Schule. Foto: Archiv Ulrich Horb

Sie war einzigartig im West-Berlin der sechziger Jahre: In Dahlem, einem Ortsteil von Zehlendorf im amerikanischen Teil der Vier-Sektorenstadt wurde im Oktober 1960 eine neue Schule gegründet, die sich der deutsch-amerikanischen Freundschaft und Begegnung verschrieb. Ihre Schülerinnen und Schüler kamen aus den umliegenden deutschen Familien ebenso wie aus den amerikanischen Haushalten der Besatzungssoldaten, die in Berlin stationiert waren und überwiegend in Zehlendorf lebten. In Dahlem war die US-Präsenz besonders sichtbar: Lucius D. Clay, der Koordinator der Luftbrücke, hatte hier seinen Dienstsitz, neue Wohnquartiere und spezielle Geschäfte und Restaurants für die amerikanischen GIs waren entstanden, ein „Little America“. Weiterlesen

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