Berlin steckt voller Geschichten. Einige sollen hier in Zukunft erzählt werden,  Alltagsgeschichten aus einer sich ständig verändernden Stadt. Und es gibt viele Tipps zur Berlin-Literatur, ob Neuerscheinung oder antiquarisch. Weitere Fotos und Texte finden Sie auf fotos-aus.berlin und nacht-in.berlin.

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Sozialdemokratie in Zehlendorf

Cover Broschüren zur Geschichte der SPD in Zehlendorf

Cover Broschüren zur Geschichte der SPD in Zehlendorf

Die Geschichte der Zehlendorfer SPD von ihren Ursprüngen bis zur Errichtung der Nazi-Diktatur erzählen zwei Broschüren, die im Januar 2026 erschienen und von der SPD-Abteilung Zehlendorf herausgegeben worden sind. Verfasser ist Michael Karnetzki, bis 2023 elf Jahre Stadtrat in Steglitz-Zehlendorf. Weiterlesen

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Berlin – freiheitlich & rebellisch

Cover "Berlin freiheitlich & rebellisch"

Cover „Berlin freiheitlich & rebellisch“

Mit vielen Veranstaltungen und Ausstelllungen feierte Berlin 1987 sein 750jähriges Bestehen.  Schon im Vorfeld gab es zahlreiche Veröffentlichungen, die die Geschichte der Stadt aus unterschiedlicher Sicht interpretierten. In seinem 1986 erschienenen Buch „Berlin freiheitlich & rebellisch“ richtete Joachim Berger in 350 Beiträgen das Augenmerk auf Ereignisse, Orte und Persönlichkeiten der Stadt, die für das unangepasste Berlin standen, für Protest und kreativen Widerstand. Weiterlesen

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JFKS: Eine besondere Schule in Dahlem

1970: Einweihung des Neubaus für die John-F.-Kennedy-Schule. Foto: Archiv Ulrich Horb

1970: Einweihung des Neubaus für die John-F.-Kennedy-Schule. Foto: Archiv Ulrich Horb

Sie war einzigartig im West-Berlin der sechziger Jahre: In Dahlem, einem Ortsteil von Zehlendorf im amerikanischen Teil der Vier-Sektorenstadt wurde im Oktober 1960 eine neue Schule gegründet, die sich der deutsch-amerikanischen Freundschaft und Begegnung verschrieb. Ihre Schülerinnen und Schüler kamen aus den umliegenden deutschen Familien ebenso wie aus den amerikanischen Haushalten der Besatzungssoldaten, die in Berlin stationiert waren und überwiegend in Zehlendorf lebten. In Dahlem war die US-Präsenz besonders sichtbar: Lucius D. Clay, der Koordinator der Luftbrücke, hatte hier seinen Dienstsitz, neue Wohnquartiere und spezielle Geschäfte und Restaurants für die amerikanischen GIs waren entstanden, ein „Little America“. Weiterlesen

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In der Mitte Berlins (2017)

Cover „Die Mitte Berlins“

Von den alten Stadtstrukturen ist in Berlins historischer Mitte heute kaum noch etwas erkennbar. Und das  Gebiet rund um Fernsehturm, Rathaus, Marienkirche und Nikolaiviertel wird sich weiter verändern. Was hier war, ist und sein könnte, erzählt ein Bildband aus dem Elsengold-Verlag: „Die Mitte Berlins – Geschichte einer Doppelstadt“, erschienen 2017.

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Charlottenburger Erzählungen

Cover Erzählungen aus der Geschichte Charlottenburgs

Geschichte geht immer weiter: 1955 hatte Edmund Fischer den Band „Erzählungen aus der Geschichte Charlottenburgs“ erstmals veröffentlicht, geschrieben wohl vor allem für den Einsatz im Heimatkunde-Unterricht. Walter Eckler hat die Arbeit später fortgeführt, Gisela Scholtze hat den Band 1987 neu bearbeitet und erweitert. Er vereint viele kleine Geschichten, Sagen und Erzählungen aus der Vergangenheit Charlottenburgs, angefangen in der Vorzeit, als Mammuts das Land bevölkerten. Weiterlesen

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„Charlottenburg ist wirklich eine Stadt“

Cover Charlottenburg ist wirklich eine Stadt

Einem protestantischen Pfarrer ist es zu verdanken, dass viele Details aus der Geschichte Charlottenburgs überliefert worden sind. Akribisch notierte Johann Christian Gottfried Dressel (* 22. September 1751 in Crossen an der Oder; † 16. Oktober 1824 in Charlottenburg) in seinen Chroniken Ereignisse und Begebenheiten im Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert. Henrike Hülsbergen hat ausgewählte Texte unter dem Titel „Charlottenburg ist wirklich eine Stadt“ 1987 in Buchform zugänglich gemacht. Weiterlesen

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1955: Charlottenburg feierte Geburtstag

Festumzug 250 Jahre Charlottenburg am 5. Juni 1955. Foto: Archiv Horb

Festumzug 250 Jahre Charlottenburg am 5. Juni 1955. Foto: Archiv Horb

 

Mit einer Festwoche feierte Charlottenburg im Juni 1955 sein 250jähriges Bestehen. 1705 hatte Preußens König Friedrich I. der kleinen Siedlung am Schloss Lützenburg, das für Königin Sophie Charlotte als Sommerresidenz erbaut worden war, den Namen Charlottenburg und das Stadtrecht verliehen. Mit einem Turmblasen am Rathaus startete die Festwoche am Sonnabend, dem 4. Juni 1955. Um 10 Uhr wurde zum Festakt mit Bezirksbürgermeister Bruhn und Berlins Regierendem Bürgermeister Prof. Dr. Otto Suhr in die Hochschule für Musik geladen. Dr. Ernst Kaeber, Direktor des Stadtarchivs, hielt die Festansprache. Weiterlesen

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Verlassene Orte in Berlin

Cover „Verlassene Orte in Berlin“

Berlin ist quirlig und lebendig. Verlassene Orte mag man da eher nicht vermuten. Dennoch gibt es, zumindest vorübergehend, die aufgegebenen Krankenhäuser, die stillgelegten Industriestandorte, die ehemaligen Badeanstalten. Angesichts der zahlreichen Bildbände über diese „Lost Places“ und die Vermarktung durch Fototouren scheint es zwar eher unwahrscheinlich, noch auf wirklich verlassene und menschenleere Orte zu stoßen. Aber zumindest Fotografien zeigen diese Orte so. Weiterlesen

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Biographie über Hugo Heimann erschienen

In eigener Sache: In der Reihe „Wedding-Bücher“ des Verlags Walter Frey ist jetzt eine Biographie über Hugo Heimann erschienen. Der Sozialdemokrat gehörte zu den einflussreichsten und bekanntesten Politikern in der Zeit nach dem 1. Weltkrieg. Als Verleger zu Wohlstand gekommen, stiftete er einen Großteil seines Vermögens für eine öffentliche Bibliothek und den Bau der „Roten Häuser“ am Gesundbrunnen, mit denen er das Dreiklassenwahlrecht austrickste, das die Sozialdemokratie benachteiligte. Weiterlesen

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Wedding, Mai 1945: Letzte Kämpfe am Humboldthain

Bunker am Humboldthain 1981: Blick über den Wedding. Foto: Ulrich Horb

Bunker am Humboldthain 1981: Blick über den Wedding. Foto: Ulrich Horb

Krieg und Naziterror fordern auch im April und Mai 1945 im Wedding noch zahlreiche Opfer.  Am 13. April werden Richard Weller und sechs weitere Arbeiter des AEG-Werks Berlin-Wedding wegen Vorbereitung zum Hochverrat im Gefängnis Plötzensee enthauptet. Viele, die im einst roten Wedding im Widerstand aktiv waren, sind in den zurückliegenden Jahren verhaftet und gefoltert worden, einige kommen in den letzten Wochen vor Kriegsende bei Zwangsarbeit um oder werden im KZ erschossen. Und bei Kämpfen am Humboldthain sterben bis zuletzt noch jugendliche Flakhelfer. Weiterlesen

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