Schlagwort-Archive: Weimarer Republik

Wirklichkeitsbeschreiber: Der Künstler Otto Nagel (6)

Mit Ausstellungen in Warenhäusern erreichen die Künstler um Otto Nagel ein breiteres Publikum. Im Februar 1926 hat Nagel  Bilder u.a. von Käthe Kollwitz, Hans Baluschek, Heinrich Zille, Albert Birkle, Dix, Grosz und Peter Paul Eickmeier zusammengestellt, die, unterstützt vom Volksbildungsamt … Weiterlesen

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Heinrich Zille: Wer drückte den Auslöser?

„Pinselheinrich“ nannten ihn liebevoll Spötter.  Seine Zeichnungen haben das  Bild Berlins geprägt.  Er hat die Hinterhöfe in Charlottenburg, Kreuzberg oder Wedding als Motive erkannt, hat die Kinder beim Spielen auf der Straße gezeichnet, die Armut und Enge in den Mietskasernen … Weiterlesen

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Wirklichkeitsbeschreiber: Der Künstler Otto Nagel (5)

Viele Werke Otto Nagels sind während der NS-Zeit und im Krieg zerstört worden oder gelten als verschollen. So das 1918 entstandene Ölgemälde „Volksversammlung“, das bis 1933 im Karl-Liebknecht-Haus der KPD hing. Es zeigt eine Menschenmenge, die einem Redner lauscht, der … Weiterlesen

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Wirklichkeitsbeschreiber: Der Künstler Otto Nagel (4)

Walentina Nikitina ist 1925 21 Jahre alt  und auf dem besten Weg, Schauspielerin zu werden. Aufgewachsen ist sie in bürgerlichen Verhältnissen in St. Petersburg, der Stadt, die nun – nach der Revolution – Leningrad heißt.  Walentinas  Vater ist drei Monate … Weiterlesen

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Wirklichkeitsbeschreiber: Der Künstler Otto Nagel (3)

(Zum Teil 1 zum Teil 2) Seit er seine Tochter Lotte zu sich genommen hat, lebt auch  Otto Nagel in der Wohnung seiner Mutter und seines Bruders Paul in der Schulstr. 102, nicht weit entfernt von der Reinickendorfer Straße. Als … Weiterlesen

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Wohnungselend 1901-1920: Eine Krankenkasse schlägt Alarm

„Eine Besserung schlechter Zustände kann nur eintreten, wenn man die bestehenden Missstände aufdeckt, wenn man sie an das Licht des Tages zerrt, damit klar sichtbar wird, wo eingesetzt werden muss, um eine Wendung zum Bessern herbeizuführen.“ Das schrieb 1906 Albert … Weiterlesen

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Kreuzberg: Blick auf das „Arbeitsleben anno dazumal“

Es sind stolze Geschäftsleute, die sich da vor der Tür ihres Ladens präsentieren, Apotheker, Schreibwarenhändler, Uhrmacher. Einige Bilder zeigen ganze Belegschaften vor einem Firmensitz. Oder sie erlauben Einblicke in die Arbeitsräume. „Kreuzberg – Arbeitsleben anno dazumal“, so der Titel des … Weiterlesen

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Barrikaden am Wedding

Die Ereignisse lagen zwei Jahre zurück und hatten Ihre Spuren in Berlin hinterlassen. Die tödlichen Schüsse von Polizisten auf Arbeiter am 1. Mai 1929 gingen als „Blutmai“ in die Geschichte ein. 1931 veröffentlichte der kommunistische Journalist und Schriftsteller Klaus Neukrantz  … Weiterlesen

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Walli Nagel und die große Liebe

Es war eine Begegnung, die ihr Leben veränderte. 1925 traf die 21jährige Walentina Nikitina, aufgewachsen  in bürgerlichen Verhältnissen in St. Petersburg, auf den deutschen Maler Otto Nagel.  Nagel nahm in Walentinas Heimatstadt,  die seit 1924 Leningrad hieß,  gerade an einer … Weiterlesen

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Spazieren durch das Berlin der zwanziger Jahre

Es sind genaue Beobachtungen und einfühlsame Beschreibungen, die er in seinem Buch „Spazieren in Berlin“ festgehalten hat. Franz Hessel, Schriftsteller und Übersetzer, kam nach dem Studium in München und einem Aufenthalt in Paris in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts … Weiterlesen

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