geboren 14.7.1935, gestorben 2.2.2026
Der ehemalige Berliner Kulturstaatssekretär Winfried Sühlo ist am 2. Februar 2026 im Alter von 90 Jahren verstorben. Weiterlesen
geboren 14.7.1935, gestorben 2.2.2026
Der ehemalige Berliner Kulturstaatssekretär Winfried Sühlo ist am 2. Februar 2026 im Alter von 90 Jahren verstorben. Weiterlesen
Es sind kleine Geschichten und Begegnungen, Beobachtungen, Notizen und Vermerke. Einige schon vor Jahrzehnten festgehalten, vieles aus der Erinnerung aufgeschrieben. Mosaiksteine aus den Jahrzehnten der deutsch-deutschen Teilung und Annäherung. Entstanden ist eine packende deutsch-deutsche Geschichtserzählung mit biographischen Einsprengseln. Immer mit einem neugierigen Blick auf die Menschen, denen Winfried Sühlo begegnet, und auf die Parallelen und Veränderungen in den beiden Teilen Deutschlands. (Winfried Sühlo ist im Februar 2026 verstorben.) Weiterlesen
Die Geschichte der Zehlendorfer SPD von ihren Ursprüngen bis zur Errichtung der Nazi-Diktatur erzählen zwei Broschüren, die im Januar 2026 erschienen und von der SPD-Abteilung Zehlendorf herausgegeben worden sind. Verfasser ist Michael Karnetzki, bis 2023 elf Jahre Stadtrat in Steglitz-Zehlendorf. Weiterlesen
Mit vielen Veranstaltungen und Ausstelllungen feierte Berlin 1987 sein 750jähriges Bestehen. Schon im Vorfeld gab es zahlreiche Veröffentlichungen, die die Geschichte der Stadt aus unterschiedlicher Sicht interpretierten. In seinem 1986 erschienenen Buch „Berlin freiheitlich & rebellisch“ richtete Joachim Berger in 350 Beiträgen das Augenmerk auf Ereignisse, Orte und Persönlichkeiten der Stadt, die für das unangepasste Berlin standen, für Protest und kreativen Widerstand. Weiterlesen
Sie war einzigartig im West-Berlin der sechziger Jahre: In Dahlem, einem Ortsteil von Zehlendorf im amerikanischen Teil der Vier-Sektorenstadt wurde im Oktober 1960 eine neue Schule gegründet, die sich der deutsch-amerikanischen Freundschaft und Begegnung verschrieb. Ihre Schülerinnen und Schüler kamen aus den umliegenden deutschen Familien ebenso wie aus den amerikanischen Haushalten der Besatzungssoldaten, die in Berlin stationiert waren und überwiegend in Zehlendorf lebten. In Dahlem war die US-Präsenz besonders sichtbar: Lucius D. Clay, der Koordinator der Luftbrücke, hatte hier seinen Dienstsitz, neue Wohnquartiere und spezielle Geschäfte und Restaurants für die amerikanischen GIs waren entstanden, ein „Little America“. Weiterlesen
Von den alten Stadtstrukturen ist in Berlins historischer Mitte heute kaum noch etwas erkennbar. Und das Gebiet rund um Fernsehturm, Rathaus, Marienkirche und Nikolaiviertel wird sich weiter verändern. Was hier war, ist und sein könnte, erzählt ein Bildband aus dem Elsengold-Verlag: „Die Mitte Berlins – Geschichte einer Doppelstadt“, erschienen 2017.
Geschichte geht immer weiter: 1955 hatte Edmund Fischer den Band „Erzählungen aus der Geschichte Charlottenburgs“ erstmals veröffentlicht, geschrieben wohl vor allem für den Einsatz im Heimatkunde-Unterricht. Walter Eckler hat die Arbeit später fortgeführt, Gisela Scholtze hat den Band 1987 neu bearbeitet und erweitert. Er vereint viele kleine Geschichten, Sagen und Erzählungen aus der Vergangenheit Charlottenburgs, angefangen in der Vorzeit, als Mammuts das Land bevölkerten. Weiterlesen
Einem protestantischen Pfarrer ist es zu verdanken, dass viele Details aus der Geschichte Charlottenburgs überliefert worden sind. Akribisch notierte Johann Christian Gottfried Dressel (* 22. September 1751 in Crossen an der Oder; † 16. Oktober 1824 in Charlottenburg) in seinen Chroniken Ereignisse und Begebenheiten im Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert. Henrike Hülsbergen hat ausgewählte Texte unter dem Titel „Charlottenburg ist wirklich eine Stadt“ 1987 in Buchform zugänglich gemacht. Weiterlesen
Mit einer Festwoche feierte Charlottenburg im Juni 1955 sein 250jähriges Bestehen. 1705 hatte Preußens König Friedrich I. der kleinen Siedlung am Schloss Lützenburg, das für Königin Sophie Charlotte als Sommerresidenz erbaut worden war, den Namen Charlottenburg und das Stadtrecht verliehen. Mit einem Turmblasen am Rathaus startete die Festwoche am Sonnabend, dem 4. Juni 1955. Um 10 Uhr wurde zum Festakt mit Bezirksbürgermeister Bruhn und Berlins Regierendem Bürgermeister Prof. Dr. Otto Suhr in die Hochschule für Musik geladen. Dr. Ernst Kaeber, Direktor des Stadtarchivs, hielt die Festansprache. Weiterlesen
Berlin ist quirlig und lebendig. Verlassene Orte mag man da eher nicht vermuten. Dennoch gibt es, zumindest vorübergehend, die aufgegebenen Krankenhäuser, die stillgelegten Industriestandorte, die ehemaligen Badeanstalten. Angesichts der zahlreichen Bildbände über diese „Lost Places“ und die Vermarktung durch Fototouren scheint es zwar eher unwahrscheinlich, noch auf wirklich verlassene und menschenleere Orte zu stoßen. Aber zumindest Fotografien zeigen diese Orte so. Weiterlesen