Berlin wächst und verändert sich. Der rasante Wandel in den Jahren nach der Wiedervereinigung der beiden Stadthälften, neue Räume für Kultur, für innovative Firmen und Projekte zu Beginn des neuen Jahrtausends – all das wurde immer wieder mit den Worten kommentiert, Berlin sei „dazu verdammt: immerfort zu werden und niemals zu sein“. Eine treffende Beschreibung, keine neue allerdings. Der Kunstkritiker Karl Scheffler(1869 – 1951) hat sie schon 1910 zu Papier gebracht, in seinem Buch „Berlin – ein Stadtschicksal“. Eine Streitschrift, die seither immer wieder Neuauflagen erlebte.
Schon nach den ersten Seiten stellt sich für die Leserin oder den Leser allerdings vor allem eine Frage: Was hat ihm diese Stadt getan? Weiterlesen









