Kultur ist in Berlin überall sichtbar. Auch an Stellen, an denen sie manch einer gar nicht haben möchte: an Brandmauern, Fassaden, Stromkästen oder S-Bahn-Waggons. Wie die Graffiti dorthin kommen und was ihre Urheber mit ihren zum Teil mysteriösen Botschaften bezwecken, beschreibt ein großformatiger Bildband aus dem Elsengold-Verlag.
Berlin wurde in den siebziger Jahren eines der Zentren der Subkultur mit Rap, Graffiti, Breakdance und Skateboarding. Die Stadt bot günstige Mieten und Freiräume. „Aus dem früheren Sehnsuchtsort für Aussteiger und westdeutsche Wehrdienstflüchtlinge“, so die Autoren Sarah Paulus und Rolf G. Wackenberg, „wird die Stadt der tausend Farben, der Styles und Flows.“ Weiterlesen









