
Gedenktafel am Geburtshaus von Otto Nagel. Sie wurde hier am 26. September 1974 in Anwesenheit der Witwe Walli Nagel angebracht. Foto: Ulrich Horb
Er hat die Stadt und ihre Menschen im Bild festgehalten. Eindringliche, ungeschönte Porträts, der Arbeitsalltag, Stadtlandschaften vor ihrer Zerstörung: Die Bilder des Berliner Malers Otto Nagel , vor 125 Jahren im Wedding geboren und aufgewachsen, zeigen eine oft ausgeblendete Realität. Dass Nagel nicht die künstlerische Aufmerksam gewonnen hat, die er verdient hätte, liegt wohl an den politischen Konstellationen seiner Zeit: den Auseinandersetzungen in der Weimarer Republik, der Verfolgung im Nationalsozialismus und schließlich der Zeit des Kalten Kriegs. Und daran, dass sich Otto Nagel nicht verbiegen mochte. Weiterlesen








